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Low-Budget? High-Impact! So holst du das Beste aus kleinen Erklärvideobudgets raus

Du brauchst ein Erklärvideo für dein KMU, aber das Budget ist begrenzt? Gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie holst du deutlich mehr aus kleinen Budgets raus, als du denkst. Der Schlüssel liegt nicht im grossen Budget, sondern in der smarten Planung. Hier sind die konkretesten Tipps, um professionelle Erklärvideos zu erschaffen, ohne die Bank zu sprengen.

Schritt 1: Kläre deine Ziele, bevor du eine Agentur kontaktierst

Das ist der wichtigste Schritt und viele KMUs überspringen ihn. Wenn du mit einer Agentur sprichst, ohne klar zu wissen, was du brauchst, wird es teuer und chaotisch.

Das solltest du vorher klären

  • Welches konkrete Problem soll das Video lösen?

    • Zu viele Support-Anfragen zur gleichen Frage?
    • Kunden verstehen euer Servicemodell nicht?
    • Lange Onboarding-Zeit für neue Kunden?
    • Häufige Missverständnisse über eure Leistungen?
  • Wer ist deine Zielgruppe?

    • Neu- oder Bestandskunden?
    • Welche Rolle haben sie? (Entscheidungsträger, Nutzer, Influencer im Buying-Prozess?)
  • Wo und wie wird das Video gezeigt?

    • Website, E-Mail-Kampagne, Social Media, Sales-Call, Event?
    • Das bestimmt direkt die Länge und das Format.
  • Was soll konkret passieren, nachdem jemand das Video gesehen hat?

    • Sollen sie sich anmelden? Ein Gespräch buchen? Ein Feature verstehen? Eine FAQ beantworten?
  • Welche Länge und wie viele Videos?

    • Ein 60-Sekunden-Video oder mehrere?
    • Brauchst du einen Social-Teaser + langes Hauptvideo?

Gerne beraten wir dich zu diesen Punkten. Wenn du aber schon mit Klarheit zu uns kommst, läuft alles effizienter und günstiger ab.

Praktisches Beispiel: Statt «Wir wollen ein Video» fragst du dich: «Unsere Kunden verstehen unser Servicemodell nicht. Sie rufen ständig an und fragen das Gleiche. Ein 2-Minuten-Erklärvideo auf der Website könnte 30% dieser Calls sparen.»

Mit dieser Klarheit kommst du zur Agentur und sparst bereits Kosten, weil weniger Umwege und Überarbeitungen nötig sind.

Schritt 2: Investiere in Erklärvideos – die langfristigen Game-Changer

Hier ein einfacher Trick: Wähle Inhalte, die du immer wieder erklären musst. Erklärvideos, die lange gebraucht werden und echte Arbeitszeit sparen.

Das ist ideal für Erklärvideos:

  • Komplizierte Prozesse (Wie funktioniert unsere Software?)
  • Häufig gestellte Fragen (Wie melde ich mich an? Wie erstelle ich ein Projekt?)
  • Kundeneinführung (zB. Onboarding für neue Kunden)
  • Häufige Missverständnisse (Was können wir NICHT leisten?)

Das Geniale: Während ein Erklärvideo vielleicht 2–3 Jahre auf deiner Website läuft, sparst du enorm an Zeit. Es antwortet jederzeit zur gleichen Frage, ohne dass du die Antwort ständig wiederholen musst.

Rechnung: Wenn du pro Woche drei Stunden damit verbringst, Kund:innen dasselbe zu erklären, spart dir ein 2-Minuten-Erklärvideo über 3 Jahre etwa 150 Arbeitsstunden. Das ist dein ROI.

Schritt 3: Investiere in professionelle Vertonung

Hier kommt der wichtigste Kostenspar-Tipp: Erklärvideos brauchen keine Schauspieler. Aber sie brauchen professionelle Vertonung.

Warum? Ein Erklärvideo ohne professionelle Voice-Over wirkt gebastelt. Die Animation, das Timing, die Grafik, alles verliert an Glaubwürdigkeit, wenn die Stimme unprofessionell klingt.

Das Budget dafür:

  • Professionelle Vertonung ist bei uns im Paketpreis inklusive
  • Eine ungeübte Stimme kostet dein ganzes Video an Qualität

Was du sparst:

  • Keine Schauspieler, kein Set, kein Dreh, kein Catering
  • Keine Reisekosten, keine Location-Miete

Schritt 4: Definiere deinen Umfang realistisch

Mit kleinerem Budget musst du Prioritäten setzen. Das ist eigentlich eine Stärke, es zwingt dich zu Klarheit.

Frag dich:

  • 1 Erklärvideo oder eine Serie?
  • Wie viele Szenen und Charaktere? (Mehr Komplexität = mehr Kosten)
  • Brauchst du Custom-Animation oder reichen vorgegebene Styles?
  • Musik, Untertitel, was ist essential?

Budget-freundliche Varianten:

  • Flat-Design-Animation (günstiger als 3D)
  • Vordefinierte Animation-Styles (statt alles Custom)
  • Screen-Recording für Software-Erklärvideos (sehr effizient)

Bei kleinerem Budget: Weniger ist mehr. Ein fokussiertes Erklärvideo mit einer klaren Botschaft schlägt ein überladenes Video jedes Mal.

Schritt 5: Wähle die richtige Länge

Bei Erklärvideos ist klar: Kürzer ist günstiger. Weniger Szenen bedeuten weniger zu zeichnen, zu animieren und zu gestalten. Das spart direkt Produktionskosten.

Faustregel:

  • 60–90 Sekunden: Standard-Erklärvideo für Website
  • 90–120 Sekunden: Erklärvideo mit mehr Details (mehr Szenen = mehr Kosten)
  • 2–3 Minuten: Nur wenn die komplexe Erklärung es wirklich braucht
  • Social-Media-Teaser: 15–20 Sekunden (kurzer Hook, Link zum ganzen Video)

Hier ist wichtig: Kürzer ist günstiger. Weniger Szenen bedeutet weniger zu zeichnen und zu animieren. Das spart direkt Produktionskosten. Also: Konzentriere dich auf das Wesentliche. Ein fokussiertes 60-Sekunden-Erklärvideo ist günstiger und oft effektiver als ein weitschweifiges 3-Minuten-Video. Und für Social Media: Mach einen kurzen Teaser (15–20 Sekunden), der zum vollständigen Erklärvideo auf deiner Website verlinkt.

Schritt 6: Nutze Templates und bestehende Assets

Du musst nicht alles neu erfinden:

  • Vordefinierte Styles: Viele Agenturen arbeiten mit vorgegebenen Animations-Templates
  • Musik-Bibliotheken: Lizenzfreie Musik statt teurer Komposition
  • Icon- und Shape-Bibliotheken: Statt alles zu zeichnen
  • Dein Content: Screenshots, bestehende Grafiken die du hast, lassen sich eventuell einbinden

Schritt 7: Plane Erweiterungen ein

Das Genialste an Erklärvideos: Du kannst sie später ausbauen.

Beispiel:

  • Start: 2-Minuten-Erklärvideo auf Website
  • Monat 3: Kurzer Social-Media-Teaser (15–20 Sekunden) + Link zum ganzen Video
  • Monat 6: Erweiterte 4-Minuten-Version für tiefere Einführung
  • Jahr 2: Update mit neuen Features

Die Grundproduktion des Erklärvideos ist einmalig, die Erweiterungen sind günstiger. Das verteilt die Kosten über Zeit.

Schritt 8: Messe den Impact

Das unterscheidet erfolgreiche Budgets von verschwendeten:

  • Wo wird das Erklärvideo eingebaut? Website mit Analytics? E-Mail-Kampagne mit Click-Tracking?
  • Welche Metrik zählt? Views, Completion Rate, Leads generiert, Support-Tickets reduziert?
  • Baseline vor dem Video: Wie viele Support-Anfragen hast du jetzt? Wie lange dauert Kundeneinführung?

Nach drei Monaten: Hat sich was verändert? Wenn dein Erklärvideo 10 % der Onboarding-Zeit spart oder 15 % der Support-Tickets reduziert, dann hat sich das Budget allemal gelohnt.

Das Fazit: Strategie vor Budget

 

Die grössten Fehler passieren, wenn KMUs ohne Plan eine Agentur kontaktieren. Dann wird das Budget aufgebraucht, bevor das Erklärvideo seinen Wert zeigt.

Wenn du diese acht Schritte befolgst, passiert folgendes: Du weisst exakt, was du brauchst. Du fokussierst auf Erklärvideos mit echtem ROI. Du investierst bewusst in professionelle Vertonung. Die Agentur arbeitet effizienter für dich. Und am Ende sparst du Kosten.

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Dustin Bättig   |  Geschäftsführer
Fabiola
Fabiola
Fabiola, Marketing Managerin bei Videodesign, ist eine Expertin für innovative Marketingtrends und Bewegtbild. Neben ihrer Leidenschaft für kreative Strategien liebt die Luzernerin Curling und ist ein echter Foodie.