Was die Geschichte der Animation mit einem Dinosaurier zu tun hat


Gertie, die erste Zeichentrickfigur Windsor McCay erschuf 1914 die Dinosaurierdame Gertie. Mithilfe zahlreicher Zeichnungen erweckte er sie auf eine Leinwand zum Leben. Dabei interagierte er mit der verfressenen Dino-saurierdame und kreierte damit ganz nebenbei den ersten echten Zeichentrickfilm. Was ein kleiner trampeliger Schritt für seinen Brontosaurier war, war ein grosser Schritt in Sachen Ani-mationsfilmgeschichte. Denn…

Gertie, die erste Zeichentrickfigur

Windsor McCay erschuf 1914 die Dinosaurierdame Gertie. Mithilfe zahlreicher Zeichnungen erweckte er sie auf eine Leinwand zum Leben. Dabei interagierte er mit der verfressenen Dino-saurierdame und kreierte damit ganz nebenbei den ersten echten Zeichentrickfilm. Was ein kleiner trampeliger Schritt für seinen Brontosaurier war, war ein grosser Schritt in Sachen Ani-mationsfilmgeschichte. Denn McCay markierte damit den kommerziellen Durchbruch des Genres.

Vom Dinosaurier zur Maus: Walt Disney

Die Walt Disney Filme sind für jeden ein Begriff. Mit seiner Micky Maus brachte Disney dem Animationsfilm goldene Zeiten ein. Sein erzählerisches Talent und die technischen Weiterent-wicklungen und Erfindungen der Disney Studios brachten den Zeichentrickfilm bis in die 60er Jahre weit voran. Nach und nach ergänzte er Ton und Farbe in seinen Filmen und produzierte 1937 mit «Schneewittchen und die sieben Zwerge» den ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm. Darauf folgten «Pinocchio», «Bambi» und «Cinderella», die heute noch zu den bekanntesten Zeichentrickfilmen gehören.

Die Handarbeit wird stückweise abgelöst

Der Zeichentrickfilm ist eine Form der 2D-Animation, der Animation auf der Ebene. Dabei ha-ben die Zeichner fast grenzenlose Möglichkeiten. Sie können sehr detailgetreue und realitäts-nahe Figuren entwickeln oder aber phantasievolle und abstrakte Wesen schöpfen. Naturgeset-ze können Sie ausser Kraft setzen, Tiere bekommen Stimmen, Objekte Gesichter – der Kreativi-tät sind keine Grenzen gesetzt.
Dahinter stehen eine Menge handgezeichneter Skizzen, für jede Bewegungsphase eine. Um den Hintergrund nicht jedes Mal wieder neu zeichnen zu müssen, wurden die Charaktere auf Folien gezeichnet. Diese legte man dann auf den entsprechenden Hintergrund und fotografier-te jede einzelne Skizze ab. Erst in den 90er Jahren wurde dieses Vorgehen zumindest teilweise durch den Computer abgelöst. Die Schlüsselszenen des Chefzeichners wurden dazu einge-scannt und dann digital coloriert und mit dem Hintergrund kombiniert.

Die dritte Dimension – Mit Stop-Motion Technik in die Räumlichkeit

Schon bei den zweidimensionalen Zeichentrickfilmen kam die Stop-Motion Technik zum Ein-satz: Bewegungen werden dabei durch die Aneinanderreihung von Einzelbildern erzeugt. Das funktioniert aber auch mit dreidimensionalen Elementen. So können Objekte, wie Puppen, Legosteine oder Modellfahrzeuge, immer stückchenweise bewegt und abfotografiert werden. Im fertigen Film wirkt dies wie eine flüssige Bewegung. Für Figuren können Knet-Modelle aus Plastilin erstellt werden. So entstanden auch Nick Parks «Wallace & Gromit». In Realfilmen nutzte man diese Technik um Monster zu animieren, so zum Beispiel der Riesenaffe in «King Kong und die weisse Frau».

Der erste komplett mit Computer animierte Film: Toy Story

John Lasseter erschuf mit dem Film „Toy Story“ 1995 einen Meilenstein der 3D Computerani-mation. Es war der erste Film, der wirklich ausschliesslich mit dem Computer produziert wur-de. Für den gesamten Film erstellten 100 Computer etwa 110‘000 Einzelbilder. Dass damals die Bewegungen noch etwas roboterartig und noch nicht so ganz flüssig wirkten, fällt bei der Aus-wahl des Spielzeuges als Hauptcharakter gar nicht negativ auf. Mittlerweile wurde die Technik soweit perfektioniert, dass auch Menschen und haarige Tiere realitätsnah mit dem Computer animiert werden können.

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Niklas

13. September 2017



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