Wie Sprache unsere Entscheidungen beeinflussen kann


Die richtige Wortwahl ist in unseren Videos ein entscheidendes Element, um die Kernbotschaft korrekt zu übermitteln. Aber auch im tagtäglichen Miteinander ist sie ein wichtiger Schlüssel zu einer reibungslosen Kommunikation. Dabei können Worte verschiedenste Emotionen auslösen: Sie können verärgern, enttäuschen, verwirren aber auch überraschen oder begeistern. Sprache kann aber noch mehr; sie kann motivieren und…

Die richtige Wortwahl ist in unseren Videos ein entscheidendes Element, um die Kernbotschaft korrekt zu übermitteln. Aber auch im tagtäglichen Miteinander ist sie ein wichtiger Schlüssel zu einer reibungslosen Kommunikation. Dabei können Worte verschiedenste Emotionen auslösen: Sie können verärgern, enttäuschen, verwirren aber auch überraschen oder begeistern. Sprache kann aber noch mehr; sie kann motivieren und Entscheidungen beeinflussen.

Wenn Menschen handeln, tun sie das immer aus einem bestimmten Motiv heraus: Sie gehen Einkaufen, weil sie Hunger haben; lesen um sich zu entspannen oder fahren Fahrrad um fit zu bleiben. Welcher Grund hinter der jeweiligen Handlung steht, ist von Person zu Person unterschiedlich. So kann es sein, dass eine Person verreist, um ihre Neugierde auf fremde Kulturen zu stillen. Eine andere aber, weil sie Entspannung in der Sonne sucht.

Hinter all unserem Denken oder Handeln lassen sich bestimmte Entscheidungsmuster erkennen. Als Beispiel der verschiedenen Motivationsprofile möchten wir Ihnen heute die limbischen Bevorzugungen erklären.

Die limbischen Bevorzugungen

Die limbischen Bevorzugungen sind ein Modell, das unsere Werte in 3 Ausprägungen aufteilt:

  • Inspiration
  • Durchsetzung
  • Balance

Jeder Mensch hat seine eigenen Werte nach denen er sich ausrichtet. Sie sind je nach Persönlichkeit, Lebensgeschichte und gemachten Erfahrungen unterschiedlich. Sie bilden Orientierungspunkte im Leben und steuern unsere Gehirnaktivitäten und Hormonausschüttungen. Das empfinden wir als unterschiedliche Emotionen wie Ärger, Angst oder Freude.
Aber jeder freut sich ja bekanntlich über andere Dinge – und hier kommen die limbischen Bevorzugungen wieder ins Spiel.

Inspiration
Person A mit der Ausprägung «Inspiration» nennen wir beispielhaft Julia. Sie liebt es, neue Dinge auszuprobieren, Abenteuer zu erleben und kreativ zu sein. Julia wünscht sich spannende Erlebnisse in ihrem Leben und ist stets neugierig. Sie hat viel Humor und Lebensfreude und versinkt gerne in Tagesträumereien. Ihre Lieblingsfarbe ist gelb.

Durchsetzung
Unsere Beispielfigur für das Muster «Durchsetzung» ist Thomas. Ihm ist es wichtig nach Macht, Reichtum und Status zu streben. Er sucht stets den Wettbewerb, will an der Spitze sein und kauft nur Premium-Produkte. Thomas will sich von anderen abgrenzen, ihnen überlegen sein und Kontrolle über sie haben. Ihm gefällt die Farbe Rot.

Balance
Und «Balance»-Beate ist mit Sicherheit, Harmonie und Liebe in ihrem Leben glücklich. Sie ist stets um das Wohl ihrer Familie und Freunde besorgt und behandelt jeden fair. Beate geht mit jedem zärtlich um und legt Wert auf Vertrauen. Im Supermarkt spart sie gerne und sammelt Treuepunkte. Beate mag die Farbe Blau.

Sprache als Motivator

Nehmen wir nun an, die drei arbeiten zusammen für eine Firma und ihr Chef kommt mit einem „neuen, aufregenden Projekt“ auf sie zu. Thomas wird sich wohl zuerst fragen, wie er daraus Ruhm oder Geld machen kann. Beate werden die vielen Neuigkeiten und Risiken des Projekts dagegen eher verängstigen. Nur Julia wird begeistert sein und die Leitung des Projekts sehr gerne übernehmen.

Wenn man bedenkt, dass der Chef das Projekt auch mit anderen Wörtern hätte beschreiben können, wird einem bewusst, wie sehr die Wortwahl bestimmte Menschen motivieren kann. Thomas wäre bei einem „erfolgreichen Luxus-Projekt“ und Beate bei einem „fairen Gemeinschafts-Projekt“ sofort aufgesprungen. Die Sprachwahl des Chefs hat bei ihnen aber nur Ablehnung ausgelöst.

Aber Achtung: Nur weil Beate im Job auf Sicherheit geht, heisst das nicht, dass sie in ihrer Freizeit keine verrückten Extremsportarten macht. Und Thomas will zwar im Job der Beste sein, zuhause bei seiner Familie legt er aber vielleicht mehr Wert auf Fürsorge und Ruhe. Je nach Situation und Umfeld können Menschen nach unterschiedlichen Werten handeln. Auch können die Ausprägungen verschiedene Stärken haben oder sich vermischen.

Und welche Ausprägung haben Sie?

Mit ein bisschen Übung und Konzentration kann man lernen die drei Ausprägungen in seinem Gegenüber zu erkennen. Beobachten Sie in diesem Zusammenhang doch auch mal Ihr eigenes Umfeld und Ihre eigene Wortwahl. Können Sie dort Muster erkennen? Nach welchen Werten handeln Sie und wo könnte man Sie in den limbischen Bevorzugungen einordnen?

Unsere Wortwolke hilft Ihnen bei der Einteilung mit einigen Schlüsselworten:

limbische bevorzugung balance inspiration durchsetzung
limbische bevorzugung balance inspiration durchsetzung

Die limbischen Bevorzugungen kurz zusammengefasst

Unsere Entscheidungen sind von individuellen Mustern getrieben, den sogenannten Motivationsprofilen. Das wichtigste davon ist die Gliederung in die limbischen Bevorzugungen. Dabei werden unsere Motive in drei Ausprägungen eingeteilt: Inspiration, Durchsetzung und Balance. Das Profil der limbischen Bevorzugungen können wir als Werkzeug nutzen, um unsere Mitmenschen besser zu verstehen und unsere Kommunikation mit ihnen zu verbessern.

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Niklas

13. April 2017



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